40 junge Feuerwehrleute im Hitze-Einsatz

Übung: Ausbildungszeltlager der Alzenauer Jugendwehren

In voller Montur: Jugendfeuerwehrleute üben die Waldbrandbekämpfung. 

 

 

Foto:Grünewald

Mehr als 40 jugendliche Feuerwehrleute und ihre Betreuer aus Alzenau und den Stadtteilen sind von Freitag bis Sonntag zum jährlichen Ausbildungszeltlager an der Alzenauer Prischoßhalle zusammengekommen. Ausrichter war in diesem Jahr die Jugendfeuerwehr aus Wasserlos. Jugendwart Matthias Amrhein hatte eine 24-Stunden-Übung vorbereitet.

Los ging es am Freitagnachmittag erst einmal nach der Zugeinteilung mit einem Theorieteil zu den Themen Funken, Wärmebildkamera, Fahrzeug- und Brandmeldetechnik. Nach dem Abendessen, in bewährter Manier wieder von der Rotkreuz-Bereitschaft Hörstein geboten, ging die Übung los: vom Meldereinlauf im Gerätehaus Wasserlos, Papierkorb- und Heckenbrand in der Zehntmauerstraße, Verkehrsunfall in der Borsigstraße, Bäumen auf der Fahrbahn bis zum Brand auf dem Shredderplatz in Wasserlos.
Rotkreuzwagen erstmals mit dabei
Eingebunden war in diesem Jahr zum ersten Mal die Rot-Kreuz-Bereitschaft Alzenau, die mit ihrem Rettungswagen unter anderem eine bewusstlose Person in der Kläranlage abholte sowie Verletzte bei den simulierten Verkehrsunfällen in der Borsigstraße oder auf der B 8 in Richtung Wolfgang versorgte. Erst um 23 Uhr kehrte Nachtruhe ein. Am Samstag war jedoch schon um 6 Uhr ein simulierter Containerbrand auf dem Burgparkplatz zu bekämpfen, und ein First-Responder-Zug wurde zu einem Verkehrsunfall gerufen, bei dem ein Fahrzeug in eine Personengruppe gefahren war.
Drei Stunden lang waren die Nachwuchsfeuerwehrleute mit einem Waldbrand im Alzenauer Unterwald beschäftigt; weiter waren Verkehrsregelungen zu absolvieren, ein Meldereinlauf im Gerätehaus Wasserlos, ein First-Responder-Einsatz für einen verletzten Waldarbeiter und Tragehilfe für das Rote Kreuz.
Erfrischung im Waldschwimmbad
Wegen der großen Hitze wurden die »24-Stunden« nicht ganz eingehalten - wer wollte, durfte sich am Spätnachmittag im Waldschwimmbad erfrischen. Bürgermeister Alexander Legler war im Laufe des Samstags beim Ausbildungszeltlager und lobte die Jugendwehren für ihren nun schon über 20 Jahre gezeigten Übungsfleiß. Am Sonntag waren wieder Eltern und Familien zu einer Fahrzeugausstellung und zum gemeinsamen Mittagstisch eingeladen. 

Otto Grünewald

Quelle: Main Echo

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