1999

8. Jugendfeuerwehren lernen Technische Hilfe

Unterhaltsam und lehrreich war wieder das achte Ausbildungszeltlager der Jugendfeuerwehren der Stadt Alzenau, das am Wochenende auf dem Gelände des Wandervereins „Weinspechte“ Michelbach stattfand. Ausrichter war in diesem Jahr die Feuerwehr Alzenau.  

Am Freitagnachmittag reisten über 60 Jugendliche aus den Alzenauer Stadtteilen an und bauten gemeinsam ihre Mannschaftszelte auf. Am Spätnachmittag erfolgte gleich der erste Unterricht. In der Theorie wurde der Umgang mit Winde, Greifzug und Hebekissen durchgespielt. Nach der Abendwanderung, die bis zur „Antoniusgrotte“ bei Alzenau führte, wurde den Jugendlichen mit einer eindrucksvollen Diaschau der Einsatz des Holzrecyclinglagers der Firma „CUP“ vermittelt. 

In Gruppen eingeteilt begann der Samstag mit praktischen Übungen zum vorher Erlernten. Bei einem Container konnten die Jugendfeuerwehrmänner ein Hebekissen einsetzen und den schweren Gegenstand in die Lüfte bewegen. Nach dem Mittagessen, das in bewährter Weise der Verpflegungszug der Rot-Kreuz-Bereitschaft Hörstein präsentiert , stand ein Orientierungs-Lauf auf dem Programm. Fünfköpfige Gruppen machten sich auf den Weg, um verschiedene Aufgaben zu lösen und bei Spielen Punkte zu sammeln. Da waren Knoten und Stiche zu fertigen, Schätzfragen zu lösen, Schlauchkupplungen, Fragen aus der Feuerwehrtechnik zu beantworten. Eine persönliche Schutzausrüstung zusammenzustellen und Zielspritzen mit der Handspritze erfolgreich gestalten. 

Textfeld:  Endstation war am Übungsplatz der Schäferhunde-Ortsgruppe Alzenau, wo die Jugendlichen das Abendessen einnahmen. Nach dem Rückmarsch zum Lagerfeuer am Zeltplatz  wurde die Siegerehrung vorgenommen. Sieger wurde die Gruppe 5  mit Markus Emge (Hörstein), Florian Schmid, Jochen Zindler (beide Alzenau), Andre Gündling und Lukas Strack (Michelbach). Alzenauer Firmen gaben Sachspenden, welche die Sieger als Preise erhielten. 

Der Sonntag stand wieder im Zeichen der Familie. Gegen Mittag demonstrierte die Feuerwehr-Jugend das an den vorhergegangenen Tagen erlernte bei einer Schauübung an einem Pkw auf dem Parkplatz des Wandervereins. Die Eltern und Angehörigen waren dann wieder zum gemeinsamen Mittagstisch geladen. Sonntagnachmittag wurde das Zeltlager abgebaut.

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