1998

7.Jugendfeuerwehren lernten zusätzliche Fertigkeiten

Zum siebtenmal waren die Jugendfeuerwehren aus dem Bereich der Stadt Alzenau zum Zeltlager zusammengekommen. Ausrichter war heuer die Freiwillige Feuerwehr Michelbach, die mit ihren Gästen von Freitag bis Sonntag auf dem Zeltplatz am Wanderheim logierte.

Das Zeltlager verspricht keine drei Tage Fröhliches Lagerleben, sondern Gruppen-Unterricht wird in das Programm eingebunden. Kommandant Helmut Huth und Jugendleiter Guido Huth vom Ausrichter hatten ein lehrreiches Programm festgelegt.

Hauptthema war diesmal „Sonderrohre“, über die schon am Freitag unterrichtet wurde, bevor man zum Lagerabend überging. Am Samstag Vormittag wurden die Kenntnisse über die Sonderrohre mit praktischen Übungen erweitert: Im Hof der Michelbacher Firma Lippert wurde Schaumabwehr produziert und an der Kahl mit dem Monitor der Wehr aus Laufach große Wurfweiten mit Wasser demonstriert. 

Aus den Stadtteiljugendwehren wurden am Samstagnachmittag gemischte Teams gebildet, die bei Geruchs-, Geschicklichkeits-und Wasserspielen ihr Können beweisen mussten. Jugendleiter Guido Huth sagte bei der Siegerehrung den Firmen und Institutionen Dank, die mit Geld und Sachpreisen die Jugendwehren unterstützen. Dank galt auch der Rot-Kreuz-Bereitschaft Hörstein, die mit ihrer Feldküche die über 60 Jugendlichen und ihre Betreuer verpflegte.

Am Sonntag zeigten die Jugendlichen bei einer Schauübung ihren Eltern und Bekannten, was sie alles bei der Feuerwehr lernen. Dabei wurde verglichen, wie schnell die fertige Technik aus einem Großfahrzeug gegen die eifrig geübte Aufbautechnik im Gruppenaufbau ist. Nach dem Mittagessen wurde das Jugendzeltlager wieder abgebaut.

                         

zurück