1996

5. Die Alzenauer Jugendwehren übten die Zusammenarbeit

Eine schöne Zeit verlebten die jungen Feuerwehrleute aus dem Bereich der Stadt Alzenau, die sich am Wochenende zum traditionellen Jugendzeltlager trafen. Gastgeber war heuer sie Jugendwehr Hörstein, beteiligt auch die Rotkreuz-Gruppe des Weinorts. Bei herrlichem Sonnenschein bauten die jugendlichen Blauröcke und  ihre Betreuer ihre Zelte auf dem TG- Gelände am Hanauer Weg auf.

Am Freitag Nachmittag stand schon mal erste Theorie auf dem Programm, bevor man am Samstag auch in die Praxis einstieg. Die Jugendzeltlager sind keine Veranstaltung zur Gaudi. Die Geselligkeit kommt zwar nicht zu kurz, aber vor den Lohn haben die Götter den Schweiß gesetzt.

Kommandant Helmut Huth von der Michelbacher Wehr übte mit dem Feuerwehr-Nachwuchs den Aufbau einer langen Schlauchstrecke, die dann am Samstag Nachmittag von den aktiven Feuerwehren aus Alzenau und Hörstein vom letzten Hydranten am Ortsausgang in Richtung Hohl zur Flurabteilung „Hexenthorn’“ in den Weinbergen über 300 Meter mit enormen Höhen-unterschieden gelegt wurden.

Unter der Leitung des Hörsteiner Jugendwartes Dirk Herzog fand während des Zeltlagers ein „Hindernislauf“ mit Übungen aus dem Bundesjugendwettkampf statt. Dabei wurden gemischte Gruppen aus allen sechs Stadtteiljugendwehren ausgelost, damit sich die jungen Leute näher kennerlernten und über das gesamte Spiel für den Ernstfall die Zusammenarbeit übten.

Nach der Siegerehrung dehnte sich der Lagerabend am Samstag so in die Länge, dass das für Sonntag geplante Stationsspiel ausfiel.  

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