1995

4. Auch Geschicklichkeit und Geruchsinn getestet

Viel Spaß hatten rund 50 Teilnehmer und ihre Betreuer am Wochenende beim traditionellen Zeltlager der Jugendfeuerwehren des Stadtgebiets Alzenau. In diesem Jahr hatte die Feuerwehr Albstadt die Ausrichtung übernommen.

Bewährt hat sich als Zeltlager das Gelände am Wanderheim in Michelbach, wo die Jugendlichen wieder ihre Zelte aufschlugen. Am Freitagabend unterrichtete der Michelbacher Kommandant Helmut Huth die jungen Feuerwehrleute mit Hilfe von Bildern über technische Hilfeleistungen.

Am Samstag Vormittag stand Gruppenunterricht auf dem Programm. Bei der Ausführung von technischen Hilfeleistungen wurde unter anderem ein altes Auto mit dem Spreizer und der Schere fachmännisch zerlegt. Weiter lernten die Jugendlichen das in einem Löschfahrzeug enthaltene Kleinmaterial und die mitgeführten  Geräte und technischen Einrichtungen kenne. An einem eigens gelegten Feuer wurde der Feuerlöscheinsatz geübt.

Am Nachmittag ging es ins Gelände: Das Geländespiel hatte fünf Stationen. Zuerst galt es, Geschicklichkeit bei Knoten und Stichen zu beweisen. Es folgten Leinenbeutel-Zielwerfen und  Holzsägen. Ihren Geruchssinn konnten die Teilnehmer sodann testen: Von der wohlriechenden Annanas bis zum stinkenden Petroleum reichten die Düfte.

Am Ende des Geländespiels war noch einmal die Geschicklichkeit gefordert – beim Zielspritzen mit der Kübelspritze. Hier siegte die Mannschaft mit Peter Neumann, Lutz Hannes, Dennis Heeg, Tobias Haas, Stefan Grimm, sowie Daniel Buchholz, Christof Oster und Sven Heinl. Beim abendlichen Lagerfeuer, das viel Anklang fand, war dann die Siegerehrung.

Am Sonntag Vormittag demonstrierten die Jugendlichen ihren Eltern und Gästen bei einer Schauübung Brandbekämpfung mit dem Feuerlöscher.

 

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