1994

3. Alzenaus Feuerwehrjugend bewies beachtliches können

Erfolgreich verlief auch diesmal das Jugend-Ausbildungszeltlager der Feuerwehren aus dem Bereich Alzenau. 60 Jugendliche und ihre Betreuer übten auf dem Gelände des Wandervereins und in der näheren Umgebung.

Am Freitag waren die Jugendlichen aus dem gesamten Stadtgebiet nach Michelbach gekommen und hatten ihr Zeltlager aufgeschlagen. Die Verpflegung hatte wieder die Rot-Kreuz-Bereitschaft Hörstein übernommen. Ausrichter war in diesem Jahr die Feuerwehr Kälberau.

Das Thema der diesjährigen Ausbildung waren „Sonderrohre“, angefangen vom B-Rohr, über Wasserwerfer, Rohre mit Schutzbrause bis zum Schaumwasserwerfer.

Kommandant Helmut Huth aus Michelbach übte mit den Jugendlichen am Samstag an der Kahl das Wasserwerfen, Bernd Heilmann aus Alzenau ließ den Nachwuchs unterdessen bei der Firma Lippert die Schaumausrüstung ausprobieren.

Am Nachmittag stand ein Geländespiel auf dem Programm, bei dem die Jugendlichen ihr vorher erlerntes Wissen und Geschicklichkeit einbringen konnten. Bei sechs Stationen waren Übungen aus der Feuerwehrtechnik, Schlauchkegeln, Wasser Hindernistransport, Holzstapeln auf Zeit und ein Wissenstest über Sonderrohre zu absolvieren. Jugendleiter Michael Lang von der Ausrichterwehr Kälberau überreichte am Ende Preise an die Besten. Der Samstag klang mit einem Grillabend am Lagerfeuer aus.

Am Sonntag mussten sich die Jugendlichen bei einer Schauübung bewähren. Angenommen war ein Brand in der Küche des Wanderheimes, ausgelöst durch eine Fettexplosion. Den Löschangriff führten die Jugendlichen durch, bei der Bergung von drei Verletzten half die Atemschutzgruppe des Veranstalters Kälberau aus, da die Jugendlichen keine Atemschutzgeräte tragen dürfen.

 

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