1993

2. Jugendzeltlager der Alzenauer Wehren stärkt Zusammenarbeit

 

Kennerlernen und Zusammenarbeit  stehen  im Mittelpunkt  des Ausbildungszeltlagers der Jugendfeuerwehren, das die Wehren aus Alzenau am Wochenende zum  zweitenmal veranstalten. In diesem Jahr zeichnete Jugendwart Bernd Heilmann aus Alzenau verantwortlich.

Am Samstag standen Feuerwehrtechnische Übungen und Geländespiele auf dem Programm. Die Jugendlichen konnten ihre Geschicklichkeit unter anderem bei Knoten und Stiche und mit Handfeuerlöschern beweisen. Rund 50 Jugendliche waren mit Eifer bei der Sache.

Am Sonntag morgen demonstrierten Feuerwehrleute aus Alzenau die Bergung von Verletzten aus einem Auto. Kommandant Bertram Börner kommentierte den Zahlreichen Zuschauern die Vorgehensweise und stellte die technischen Einrichtungen des Rüstwagens „RW 2“ vor. Mit dabei war der Alzenauer BRK Leiter Alban Grammig mit einem Rettungswagen (RTW). Feuerwehr und Rotes Kreuz bewiesen ihre Zusammenarbeit beim Bergen der „Verletzten“.

Wichtig so Feuerwehrkommandant Börner, ist die „Stabilisierung“ der Verletzten bis zum  entgültigen Abtransport ins Krankenhaus.

Das hektische Rauszerren aus den Autowrack gehört der Vergangenheit an. Rot-Kreuzhelfer und Feuerwehrleute bergen mit Hilfe von technischen Geräten wie Hydraulikschere, Spreizer oder Vakuummatratzen die Verletzten und lagern sie bis zum Eintreffen von Ärzten und Krankentransportern.

Das gemeinsame Ausbildungszeltlager Innerhalb der städtischen Wehren soll den Gemeinschaftsgeist und die Zusammenarbeit fördern, so Jugendleiter Heilmann. Diese würden nämlich bei größeren Notfällen von den Feuerwehrleuten immer wieder gefordert.

 

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